Verkauf von Rauchmeldern und Feuerlöschspray

Es brennt öfter, als man denkt.

Das Gefahrenpotential für Brände im Privatbereich steigt ständig an.
Brandtote sind Rauchtote. Täglich verunglücken zwei Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. 70 % der Brände mit Todesopfern ereignen sich nachts zwischen 23 und 7 Uhr, d.h. zwei Drittel aller Brandopfer wurden nachts im Schlaf überrascht. Denn Rauch ist schneller und lautloser als Feuer.

Der fatale Irrtum:

  • "Wenn es brennt, habe ich mehr als zehn Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen."
    Irrtum, Sie haben durchschnittlich nur vier Minuten zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann sogar bereits nach zwei Minuten tödlich sein.
  • "Man riecht den Brand":
    Stimmt leider nur bedingt. Im Schlaf ist der Geruchssinn ausgeschaltet!
  • "Meine Nachbarn oder mein Haustier werden mich rechtzeitig alarmieren."
    Eine gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur zwei Minuten Zeit hat – besonders nachts, wenn Ihr Nachbar schläft und das Haustier im Nebenzimmer ist.
  • "Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher."
    Stimmt nicht. Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftungen im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet.
  • "Es brennt hauptsächlich in Industriebetrieben":
    Falsch! 80 % der Brände entstehen in Privathaushalten!

Fazit: Die Menschen sterben nachts im Schlaf den stillen Tod der Rauchgasvergiftung oder verlieren tagsüber im Rauch die Orientierung!

Rauchmelder als Lebensretter

Ein Rauchmelder ist der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung, da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann.
Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.
Zigarettenrauch im Abstand von 1 m zum Rauchmelder und brennende Kerzen lösen bei qualitativ guten Rauchmeldern keinen Alarm aus.

Wo installiert man Rauchmelder:

Rauchmelder gehören an die Zimmerdecke, da der Rauch nach oben steigt.
An der Decke in der Raummitte bzw. mindestens 50 cm von den Wänden entfernt, wenn möglich mind. 30 cm von Lampen und Lampentrafos entfernt. Nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft, nicht in der Dachspitze, nicht in Räumen, in denen Wasserdampf, Staub oder Rauch entsteht, um Fehlalarme zu vermeiden.

Wie funktioniert ein Rauchmelder:

Die zurzeit gängigsten Rauchmelder sind die optischen bzw. photoelektrischen Rauchmelder.
Die Sensoren arbeiten nach dem optischen Prinzip, d.h. in der Messkammer des Rauchmelders werden regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf die Fotolinse treffen. Bei Raucheintritt in die Rauchmesskammer werden die ausgesendeten Lichtstrahlen gestreut und auf die Fotolinse abgelenkt. Das so erkannte Rauchsignal löst den lauten Alarmton aus.
Die meisten Rauchmelder sind batteriebetrieben. Bei Rauchmeldern, die das Prüfzeichen Vds tragen, ertönt einen Monat lang regelmäßig ein Warnsignal, wenn die Batterie ausgetauscht werden muss. Testen Sie die Funktion Ihres Rauchmelders alle drei Monate mit Hilfe der Prüftaste.
Rauchmelder mit den Prüfzeichen Vds sind auf Funktions- und Störsicherheit geprüft und lösen bereits ab einer Rauchdichte von etwa 1.1 % aus. Darüber hinaus sind sie ausreichend gegen Fehlalarme durch Insekten und Lichteinfall geschützt.

Neben den Schutz im Privatbereich bewähren sich seit Jahren professionelle Brandmeldesysteme in Betrieben, Hotels, Gaststätten, Kaufhäusern, öffentlichen Gebäuden sowie in der gesamten Industrie. Brandmeldesysteme schützen Leben und Gesundheit und sichern Firmenexistenzen.

Feuerlöschspray

Viele Brände (z.B. Weihnachtsbaumbrand, Gardinen usw.) könnten im Entstehungsstadium mit einem handlichen Feuerlöschspray schnell und unkompliziert gelöscht werden.

Das Feuerlöschspray ist das Standardspray für Zuhause. Es bietet die universelle Lösung für den Haushalt und die Küche oder das Wohnmobil, denn es löscht nicht nur Brände von Möbeln, Textilien oder Elektrogeräten, sondern auch Fett und kann somit jederzeit bedenkenlos eingesetzt werden.

Das Feuerlöschspray kann durch seine handliche Größe griffbereit gelagert werden und ist kinderleicht zu bedienen.

Brandklassen

Brand-
klasse
Beschreibung Beispiele Löschmittel Hinweis
A Brände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennen Holz, Kohle, Papier, Textilien, Autoreifen, einige Kunststoffe, Stroh Wasser, wässrige Lösungen, Schaum, ABC-Pulver
B Brände von flüssigen oder flüssig werdenen Stoffen. Benzin, Alkohol, Teer, Wachs, viele Kunststoffe, Ether, Lacke, Harz Schaum, ABC-Pulver, BC-Pulver, Kohlendioxid Auch Stoffe, die durch die Temperaturerhöhung flüssig werden
C Brände von Gasen Ethin, Wasserstoff, Erdgas, Methan, Propan, Butan, Stadtgas ABC-Pulver, BC-Pulver, Gaszufuhr durch Abschiebern der Leitung unterbinden Brände von Gasen in der Regel erst dann löschen, wenn die Gaszufuhr unterbunden werden kann, da sich sonst ein explosionsfähiges Gas-Luft-Gemisch bilden kann
D Brände von Metallen Aluminium, Magnesium, Natrium, Kalium, Lithium und deren Legierung D-Pulver (Metallbrandpulver), trockener Sand, trockenes Streu- oder Viehsalz, trockener Zement, Grauguss-Späne Bei Bränden der Klasse D niemals Wasser als Löschmittel verwenden
F Brände von Speiseölen/-fetten (pflanzliche oder tierische Öle und Fette) in Frittier- und Fettbackgeräten und anderen Kücheneinrichtungen und -geräten Speiseöle und Speisefette Topfdeckel, Speziallöschmittel (Flüssiglöschmittel aus Brandklasse F-Handfeuerlöscher Bei Bränden der Klasse F (Fettbrand) niemals Wasser als Löschmittel verwenden

Wir beraten Sie kompetent und zuverlässig zu Rauchmeldern und Feuerlöschspray. Rufen Sie uns jederzeit an oder schicken Sie uns eine Email.